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Havelfest 2019 am 27. Juli 2019

Am 27. Juli 2019 wird in Strodehne das Havelfest gefeiert. Dieses Jahr jährt sich zum 20. mal die Fertigstellung der Havellandbrücke. Dieses Jubiläum begehen wir am 26. Juli

Die Strodehnerin Sofie Bauer von VEB Bild, Stendal hat die Plakate für das diesjährige Havelfest entworfen.

Ablauf des Brückenjubiläums

 

 

 

Keine Fähre, keine Brücke: Strodehne im Widerstand

Als das Land 1997 die Fähre strich, gab es keine Verbindung über die Havel – Kampf um Brückenbau war erfolgreich – Jubiläum wird gefeiert

Norbert Stein berichtet in der MAZ vom 11. Juli 2019 über die sich zum zwanzigsten Mal jährende Vollendung der Havellandbrücke. Das Jubiläum wird von dem Strodehner Christian Freitag organisiert und wird am 26. Juli 2019 ab 13 Uhr gefeiert. Am 27. Juli gibt’s wie jedes Jahr in Strodehne am letzten Juli-Wochenende das Havelfest.

Lüül und Band spielen diesen Sommer draußen

Am 4. Juli 2019, 20 Uhr spielen Lüül und Band wieder in Strodehne “Damenbesuch im Fremdenzimmer“

Die frisch gekürten Gewinner des mit 4.000,- € dotierten Preises „Kupferle“ für herausragende Auftritte kommen ins Dorf.

Als Banjospieler der 17 Hippies, aber nicht nur als solcher, hat Lüül Strodehne und mehr als die halbe Welt bereist und davon handeln seine Lieder. Mit Lüül lernt man die Welt kennen. Lüül spielte für uns in Strodehne, alleine, mit Band oder mit (17) Hippies. Für seine Auftritte erschliesst er immer wieder neue Spielorte unseres Dorfes: bei Gabi im Garten oder unter dem Dach, bei Hanne und Ralf im Schwarzen Adler, bei Fred im Gasthaus Stadt Berlin. Dieses Jahr ist  die neue Freilichtbühne des Heimatvereins auf der Festwiese Auftrittsort. Etwas Besonderes wird es, mit Lüüls Musik den Sonnenuntergang über den Havelwiesen zu erleben.  Womöglich hat er dazu ein besonderes Sonnen-Untergangslied parat. Wenn es regnet, wird Hannes Schwarzer Adler die Fans und Band unter seine Fittiche nehmen.

Lüül und Band in der Johanneskirche in Brandenburg. Fotograf Daniel Wandke


Lüül ist Berliner Sänger, Liedermacher und Gitarrist (bürgerlich Lutz Graf-Ulbrich), der als Gitarrist bei den Krautrockbands Agitation Free und Ash Ra Tempel, und der Velvet Underground-Sängerin Nico tätig war. Er hatte den Neue Deutsche Welle HitMorgens in der U-Bahn, gründete das Rocktheater Reineke Fuchs und ist seit Anfang an bei den 17 Hippies. Nachzulesen in Lüül`s Autobiografie „und ich folge meiner Spur“. Über seine Zeit mit Nico erschien 2016 in deutscher und englischer Sprache sein Buch „Nico – Im Schatten der Mondgöttin / Nico – In The Shadow Of The Moon Goddess“.

www.luul.de


Mit Lüül lernt man die Welt kennen. Mit seiner rauen Stimme erinnert er an einen Seemann, der aus jedem Hafen der Welt eine neue Moritat zu berichten hat. Ob als Rocker, als Tango-Spieler, als Polka-Hannes, als balladesker Frauen-Freund, als Lagerfeuer-Romantiker, als Dub-Rastafari oder als Weltmusik-Exot immer versprüht er eine Prise trockenen Humors, immer wieder erweist er sich als schräger Poet. Alles groovt, ist tanzbar und von treibender Lebenslust durchtränkt.

Die aktuelle CD „Fremdenzimmer“ steht im Mittelpunkt des Live Programms. 2019 wird es erweitert durch Lüül Klassiker wie „Verliebt in Du“, „Neulich im Puff“, „Untergang“ oder „Mach das Leben schön“ von seiner legendären „Damenbesuch“ CD.

Begleitet von der wunderbaren Kerstin Kaernbach an so exotischen Instrumenten wie Theremin und Singender Säge, mit Kruiskos groovigem Akkordeon und Daniel Cordes virtuosem Kontrabass entfalten Lüüls Songs einen mitreißenden Charme. Das ist eigenwillig und authentisch, und wird mit Berliner Chuzpe präsentiert. Souverän gelingt Lüül & Band der Spagat zwischen Tiefgang und Humor, Alltags-Wahnsinn und bewegenden Momenten. Das ist vor allem gute Unterhaltung!

Hier hat ein Musiker seinen Weg gefunden, wie man mit Text und Musik umgeht, hier spielt alles zusammen, hier hat sich eine Band seit Jahren entwickelt und schöpft aus einem reichen Repertoire handgemachter Musik: stilsicher und phantasievoll. Das ist spannend und musikalisch vielfältig, präsentiert von seiner spielfreudigen, hochkarätigen Band, bestehend aus Musikern der 17 Hippies.

Foto Max Schwarzlose

Lüül: Gesang, Gitarre, Banjo, Ukulele (2. v. lks)

Kruisko: Akkordeon, Marimba, Gesang)(lks)

Kerstin Kaernbach: Geige, Bratsche, singende Säge, Theremin, Flöte, Gesang (rechts)

Daniel Cordes: Kontrabass, Gesang(2. v. r.)