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7. Ökofilmtour 2018 in Strodehne: Das Gift auf unseren Feldern

Dieses Jahr mit Filmen, Fachleuten, Ausstellung und möglichst unvergiftetem Essen. 15. Februar 2018, 19 Uhr, Gasthaus Stadt Berlin, Backofenberg 14

Zum 7. mal stoppt die Ökofilmtour im Gasthaus Stadt Berlin. Jedes Jahr war der Saal des Gasthauses der Familie Heinrich gut besucht. Für die Mitglieder des Vereins Lebendige Zukunft Strodehne, die gemeinsam das Event organisieren, ist der Halt der Ökofilmtour durchaus noch keine Routine geworden. Die legendäre vegane Gulaschsuppe von Jürgen Rochlitz setzte Maßstäbe. Man macht sich jedoch etwas vor, wenn man meint, dass es möglich war, die mit viel Liebe und Ehrgeiz gekochte Suppe ohne Gifte aus der Landwirtschaft zu servieren. Dieses Jahr werden die VereinsköchInnen sich bemühen, durch Auswahl der Zutaten, ein möglichst ungiftiges Gericht anzubieten. – mal sehen, ob das gelingen kann

Vor Ort werden sein Manfred Ladwig, Autor des Hauptfilmes; Sabine Keitel, Mit-Macherin der Ausstellung Irrweg Pestizide und  Ernst-Alfred Müller Leiter der Ökofilmtour, FÖN e.V. Udo Schäfer, Biobauer aus Wolsier, wird eine Diskussion im Anschluß an die Filme moderieren.

Der Vorfilm Good Day Sunshine zeigt die Zukunft: Ein Ehepaar am Frühstückstisch. Eine trügerische Idylle der Spießigkeit. Die Störung folgt auf dem Fuße. Eine Biene. Künstlich. Die Zeit hat die echte abgeschafft. Träumen Menschen von künstlichen Bienen?

Etikett eines Giftbehälters

Hersteller und staatliche Institutionen werden nicht müde zu beteuern, wie unschädlich Pflanzenschutzmittel seien. – private Labore sowieso. Der Autor Manfred Ladwig versucht in seinem Film Das Gift auf unseren Feldern herauszufinden, ob diese Behauptungen stimmen und stellt weitere Fragen. Die Antworten sind besorgniserregend.

Eingerahmt werden Diskussion, Filmvorführung und Essen durch die Ausstellung Irrweg Pestizide zu der der Nabu schreibt:

Sie soll ein Weckruf sein, die Ausstellung „Irrweg Pestizide“. Hierfür haben sich Wissenschaft und Kunst mit professioneller Grafik zusammengetan, um die Folgen der Ausbringung von Ackergiften bewusst zu machen. Allein in Deutschland waren es im letzten Jahr 140 000 Tonnen. Über ein Jahr lang haben Frau Dr. Anita Schwaier, Toxikologin, und Sybilla Keitel, politisch engagierte Künstlerin, mit Milan Hänsel, einem Grafiker, der zugleich Ökolandwirt ist, ehrenamtlich, ohne finanzielle Interessen zusammengearbeitet. Ihre gemeinsame Motivation ist das Erschrecken über die bei uns und weltweit schwindende Biodiversität.

Giftmischer

Sonntagsspaziergang von Sabine Keitel