Was sieht man alles in Strodehne?

Beim Aufräumen des Schreibtisches fiel Marion Bernicke-Peréz C. ein kleines Gedicht der verstorbenen Strodehnerin Trix Falk in die Hände.

Was sieht man alles in Strodehne?

Pferde, Kühe, ein paar Ochsen,

Schweine auch, in Schweineboxen,

Enten, Gänse, die nicht fliegen,

auf der faulen Haut nur liegen.

Hunde dürfen hier frei laufen,

d’rum gibts auch ein paar Hundehaufen.

Hühner scharren, wenig Hähne,

Störche, Reiher und auch Schwäne,

Füchse sieht man, Rehe, Hasen,

Maulwürfe auf Wiesen, Rasen,

Fledermäuse, Dohlen, Krähen,

Elstern, Tauben Runden drehen,

Frösche und auch viele Katzen,

Bachstelzen und süße Spatzen.

Nachts hört man ein Käutzchen schrein:

„Nirgendwo kann’s schöner sein“!

J. T. Falk